Wenn's gut werden soll


Eine professionelle Planung ist beim Umbau des Bades unverzichtbar

Beim nächsten Bad wird alles anders: Wo heute noch tristes Einerlei mit Kacheln aus den 70er Jahren, schmutzig-grauen Fugen und betagten Armaturen herrscht, wünschen sich viele eine Wellnessoase, die ein angenehmes Wohngefühl vermittelt. Doch leichter gesagt als getan: Wo anfangen bei der Planung, was ist terminlich zu organisieren und wie lässt sich die Modernisierung möglichst wirtschaftlich gestalten? Diese und weitere Fragen beschäftigen Haus- oder Wohnungsbesitzer. Hinzu kommt die Angst vor wochenlangem Lärm und Dreck, der sich nahezu in allen Räume verteilt. Dabei geht es auch anders - vorausgesetzt, das neue Wellnessbad wird vorausschauend und fachkundig geplant.

Frühzeitig einen erfahrenen Handwerker einschalten

Eine Badsanierung ist mit einem Puzzlespiel vergleichbar: Bei diesem komplexen Projekt sind weit über 1.000 Einzelteile exakt aufeinander abzustimmen. Damit man dabei nicht den Überblick verliert, sollte man frühzeitig einen erfahrenen Fachhandwerker vor Ort einschalten. Gemeinsam mit ihm lassen sich in einer Bäderausstellungen des Großhandels Inspirationen für das neue Bad sammeln. Schritt für Schritt entsteht so eine individuelle Planung. Entscheidend sind dabei die Wünsche der Bewohner und die örtlichen Gegebenheiten.

Die Kosten im Blick

Neben den ästhetischen Wünschen zählen für Hausbesitzer bei der Badmodernisierung vor allem die Kosten. "Hier sollte man sich nicht von vermeintlich günstigen Internetangeboten blenden lassen", rät Andreas Braun vom Zentralverband Sanitär Heizung und Klima (ZVSHK). Fachbetriebe vor Ort hingegen böten einen Festpreis an für Sanitärprodukte, Montage und Arbeitsleistung bis hin zur Gewährleistung. Es gebe keine versteckten Nebenkosten wie etwa für Versand und Entsorgung. "Ein weiterer Vorteil: Der Kunde zahlt nach Baufortschritt und nicht komplett im Voraus", so Braun.


Gut geplant ist halb saniert: Möglichst frühzeitig sollten Haus- oder Wohnungsbesitzer einen Fachhandwerker in die Badmodernisierung einbeziehen. Bei einem gemeinsamen Besuch in einer der vielen Bäderausstellungen lassen sich Pläne schmieden.


Mehr Platz zum Entspannen: In modernen Wellnessbädern sind helle, freundliche Farben und eine großzügige Raumaufteilung gewünscht.


Duschen mit Durchblick: Offene Duschen, lediglich mit einer Glasfront, aber ohne Tür abgetrennt, liegen im Trend. Der Fachmann aus dem Handwerk weiß, worauf es bei der Planung ankommt.


Heute schon an morgen denken

Schönes Bad ohne Barrieren

Um das Bad auch im Alter oder bei Krankheit möglichst lange nutzen zu können, ist Barrierefreiheit wichtig. Denn wenn der Platz für die Gehhilfe fehlt, der Einstieg in die Wanne zum Hindernis wird oder der Fußboden gefährlich rutschig ist, kommen ältere Menschen schnell an ihre Grenzen. Mit der altersgerechten Umgestaltung des Bades sollten Eigenheimbesitzer idealerweise während des Berufslebens beginnen. Finanzielle Belastungen können in dieser Phase besser ausbalanciert werden und Barrierefreiheit bedeutet auch für Jüngere ein Plus an Komfort und Sicherheit. Planung und Ausführung sollten durch einen erfahrenen Fachmann der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik erfolgen. Denn die Experten aus dem SHK-Fachbetrieb vor Ort kennen die gesetzlichen Vorgaben und helfen dabei, individuelle Wünsche zukunftssicher umzusetzen. Das beginnt bereits bei der Wand, die stabil genug sein muss, um später einen Duschsitz anzubringen, und hört bei der intelligent geplanten Leerverrohrung  zum Nachrüsten von Nachtlicht oder Notruf-Schalter nicht auf. Auch unterfahrbare Waschbecken, eine bodenebene Duschfläche, rutschhemmende Bodenbeläge, Bewegungsmelder, ein durchdachtes Beleuchtungskonzept und vieles mehr sind zu berücksichtigen. Wir als SHK-Profi kennen alle geeigneten Produkte und können deswegen ein zukunftssicheres Bad realisieren, das bis ins hohe Alter bequem und sicher zu nutzen ist.

Barrierefreiheit im Bad bietet ein Plus an Sicherheit und Komfort, das auch jüngere Menschen zu schätzen wissen. Wichtig: Schon in der  Planungsphase sollte ein SHK-Fachbetrieb hinzugezogen werden, damit das Bad im Alter möglichst lange genutzt werden kann. 


Familienbad: Komfort mit Sicherheit

Moderne Generationenbäder müssen sorgfältig geplant werden. Denn schließlich gilt es, grundverschiedene  Bedürfnisse zu erfüllen. Während es jungen Familien meist um Design und Komfort geht, sind für die ältere Generation die Themen Sicherheit und Barrierefreiheit wichtig. Wie sich die verschiedenen Ansprüche heute optimal vereinen lassen, wissen wir als geschulte Fachleute. Wir zeigen Ihnen, dass ein modernes Generationenbad nicht nur sehr gut aussieht, sondern auch konsequent barrierefrei sein kann. Wer sich inspirieren lassen möchte, findet im Internet unter www.shk-barrierefrei.de viele gute Ideen. Unser Zentralverband „Sanitär Heizung Klima“ (ZVSHK) informiert hier umfassend zum Thema „Barrierefreiheit im Bad“  und bietet sogar eine Produktsuche für bestimmte körperliche Einschränkungen.

Eine altersgerechte Badewanne bietet jungen Menschen Komfort und gibt Senioren Sicherheit. Bei Planung und Montage hilft der SHK-Fachbetrieb.